Unsere Camps:
Mini Camp: Englisch Klasse 3-4
Allgemeine Informationen
Unser Mini-Camp für Kinder der Klassen 3-4: Im Mittelpunkt dieses Camps steht das Ziel, die Kinder so schnell wie möglich zu befähigen, sich aktiv auf englisch zu unterhalten: Ob die Kinder von sich selbst und ihren Vorlieben und Abneigungen erzählen, ob sie etwas im Kiosk oder im Schnellimbiss bestellen, ob sie ihr Hobby beschreiben oder ihr Zuhause, ob sie ein Spiel erklären oder Muffins nach amerikanischem Rezept backen, Stimmungen und Gefühle mitteilen: Immer sollen die Kinder die Erfahrung machen, dass sie schnell Fortschritte in der Fremdsprache machen und sich trauen können, mit anderen Menschen englisch zu sprechen.
Deshalb geht es auf diesem Camp auch nicht so sehr um Liedchen singen und Reime lernen, sondern darum, schnell einen vielfältigen Wortschatz aufzubauen und die grundlegende Sprachstruktur des Englischen zu erfassen.
Gerade die Intensität in der Begegnung mit der englischen Sprache über den ganzen Tag hinweg führt dazu, dass - anders als in der Schule - die Kinder die Strukturen der englischen Sprache nicht nur bewusst, sondern viel stärker intuitiv erfassen.
Während sich die Kinder also z. B. den Satzbau beim Spielen spielerisch bewusst aneignen, bekommen sie gleichzeitig durch das ständige Sprechen und Hören auch ein Gefühl für die Sprache.
Während aber bei den "Großen" unsere Betreuer/innen im Kurs-Alltag konsequent englisch sprechen, reden wir mit den "Kleinen" überall dort, wo es nicht ausdrücklich um das Englisch-Programm geht, natürlich deutsch. So haben die Kinder immer eine sichere Plattform, von der aus sie in die englische Welt eintauchen können.
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Der Unterricht
Ziel des Unterrichts wie des gesamten Mini-Camps ist es, den Kindern die Erfahrung zu geben, dass sie sich auch mit geringen Mitteln schon auf Englisch verständlich machen können. Deshalb ist es uns wichtig, dass die Kinder sich überhaupt in Englisch äußern, auch wenn sie dabei viele Fehler machen sollten. Frei nach dem Motto: So lange der Gesprächspartner begreift, was man will, ist es in Ordnung!
Fehler werden von uns sanft und in der Gesprächssituation („Do you mean…?) geklärt.
Für den Unterricht bedeutet dass: viel Wortschatzarbeit, viel situatives Erleben der Sprache, viel aktives Sprechen, viel Aussprachetraining, Entwicklung der Lesefähigkeit und wenig Grammatik.
Wortschatz/Vocabulary
Neben dem Wortschatz, der schon in der Schule vermittelt wird, sollen die Kinder ihren Wortschatz in den alltäglichen Situationen (Mahlzeiten, Haushalt, Spiel, usw. …) entwickeln. Vor allem aber sollen sie die Wörter kennen lernen, die für sie persönlich wichtig sind (Mein Hobby, meine Familie, mein Haustier, usw. …). Die Trainer unterstützen Ihr Kind und geben ihm die passenden Wörter.
Situatives Erleben
Wortschatz und Sprache werden konsequent in der gelebten Situation entwickelt, so dass hier eine viel stärkere Verknüpfung von Sprache und Leben stattfindet. Das bedeutet, dass auch im Unterricht viele alltägliche Dialoge und Handlungen stattfinden, die Ihr Kind nachmittags wieder erlebt (etwas kaufen, ein Spiel erklären, Kuchen backen, …).
Aktives Sprechen
Alles, was Ihr Kind lernt, wird sofort in eine konkrete Sprechsituation umgesetzt oder entsteht aus ihr. Egal, ob Handlungen von Ein-Wort-Sätzen begleitet sind oder Ihr Kind Standardformeln und –sätze z.B. bei der Begrüßung verwendet: Immer geht es um die aktive Sprechanwendung bis hin zu frei formulierten eigenen Sätzen.
Aussprachetraining
Viel Wert legen wir entsprechend auf die einigermaßen korrekte Aussprache der Wörter. Allerdings darf im Sinne eines globalen Englisch das „th“ auch mal nicht so perfekt sein, so lange der Laut als solcher erkennbar ist. Und auch die Unterscheidung der „w“-Laute dürfte nicht jedem gelingen. Aber wir sensibilisieren für den klanglichen Unterschied, auch wenn der Sprechapparat selbst die Laute noch nicht gleich produzieren kann.
Lesefähigkeit
Anders als in manchen Grundschulen üblich wollen wir, dass Ihr Kind die englische Sprache altersangemessen lesen kann. Täglich steht dem zu Folge mehrmals ein kurzes Lesetraining auf dem Programm. Denn sehr viele Kinder können auf Grund ihres persönlichen Lernstils eine Sprache schneller erfassen, wenn sie sie lesen können, wenn also das Auge mit tun darf und nicht nur das Ohr! Wir erleben es immer wieder, als wie wohltuend viele Kinder es empfinden, wenn die gesprochenen Sätze noch einmal in Ruhe schriftlich vor ihnen liegen.
Grammatik
Grammatik gibt es nur sowohl wie nötig, d.h. Training der word order, der unterschiedlichen Personen, und schon mal den Unterschied zwischen progressive und simple form – aber alles spielerisch, situativ und durch Bewegung. Die word order wird beim Puzzlen erlernt, die Personen beim Hinkespiel, usw. … .
Alle Bereiche werden jeweils systematisch miteinander verwoben und wechseln sich ab.
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Die Freizeit
Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Freizeitprogramm sorgt einerseits für den sportlichen Ausgleich, andererseits setzen wir hier die Begegnung mit der englischen Sprache konsequent fort. Flag Football, Basketball, Bogenschießen, Fussball, Baseball, spielerische Wettkämpfe, Hip Hop, Karaoke, Street Dance, Casino-Abend und movie night, cooking und photo-love-story sind einige der Aktivitäten.
Darüber hinaus ist jeder Kursteilnehmer in ein Projekt eingebunden, an dessen Ende entweder eine Aufführung am Abreisetag oder ein Produkt steht: Theatergruppe, Hip Hop, camp newspaper, camp TV, sketches, pop songs sind einige der Projekte.
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